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2015-06-22 | Von der ersten Idee bis zum fertigen Endprodukt braucht es seine Zeit. Der erste Anreiz war da als ich eine Freiarbeit im Werkunterricht begann.
Schwarzer Stoff und wenig Motivation mit dem Maßband zu arbeiten. Also war Improvisation angesagt. Das Ergebnis: Ein Henkerskostüm. Doch erst als ich es mit bunten Glitzerelementen aufpimpen sollte und mir das so gar nicht ins Konzept passte, kam der zündende Gedanke. Ich wollte ein Wikingerkostüm entwerfen. Also habe ich angefangen Materialien zu sammeln. Kunstleder für Schuhe, Gürtel und Armschutz. Jute für die Hose, Leinen für ein Unterhemd, Lederbänder und Felle. Alles in allem war es eine schwierige Angelegenheit jedes dieser Dinger zu bekommen. Aber letztendlich war mein Kostüm fertig. Der letzte Schliff fehlte nur noch in Waffen und Schmuck. Waffen waren kein Problem. Ein Schwert, einen Bogen und Pfeile, die ich nur noch ein wenig umgestalten musste, hatte ich zu Hause. Für den Schmuck musste Holz und Ton, den ich als Metall getarnt habe, herhalten.

Zu guter Letzt: Location suchen und Fotos schießen. Die Wahl fiel auf ein kleines Sumpfgebiet nähe Wielands und meinen Onkel Vienzenz (www.vienzenz.com) unter dessen Anweisungen diese Bilder entstanden sind.

Für mich persönlich war das Ganze ein ziemlich guter Vorgeschmack auf meine zukünftige Schule, die Graphische (www.graphische.net), die ich ab September 2015 besuchen werde. Ich hatte einen Auftrag, eine Idee, musste mir ein Konzept ausdenken, das Rohmaterial gestalten und schließlich in eine vorzeigbare Form bringen. Also war es im Grunde nichts anderes als die Entwicklung einer Fotokampagne zum Thema Wikinger. < Text: Magdalena >

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