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2014-03-13 | Ein Workshop zum Thema "25 Jahre offene Grenze" fand für die beiden 4. Klassen statt. Es ging dabei um die Aufarbeitung und Bewertung der Grenzöffnung im Jahre 1989/90 und daraus resultierende Zukunftsperspektiven.


JUGENDLICHE BLICKEN OPTIMISTISCH IN GEMEINSAME ZUKUNFT!

Anlässlich des 25 Jahr-Jubiläums des Falls des Eisernen Vorhangs rief der Kulturverein „Kulturen an der Grenze“ in Kooperation mit ILD Regionalentwicklung, der WALDVIERTEL AKADEMIE und „EDU.Region“ der Landesakademie Niederösterreich und unter Federführung von Brigitte Temper-Samhaber  und Christoph Mayer das Schul-Workshop-Projekt „25 Jahre Offene Grenze“ ins Leben.

Gemeinsam mit den SchülerInnen wurde dabei ein kurzer geschichtlicher Abriss vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart erarbeitet, um vor allem die Ereignisse der Jahre 1989/1990 richtig einordnen und bewerten zu können. Bei einer Zeitungsanalyse konnten die SchülerInnen die Geschehnisse näher bewerten und Ängste und Hoffnungen der Bevölkerung dies- und jenseits der Grenze erarbeiten. Daraus entwickelte sich eine äußerst interessante Diskussionen, die in Erinnerungsgeschichte endeten. Dabei erzählten nicht nur die SchülerInnen Geschichten von ihren Eltern und Großeltern, sondern trugen auch die PädagogInnen mit persönlichen Erlebnissen bei.

Zum Abschluss durfte ein Ausblick auf die Zukunft nicht fehlen. Welche Erwartungen und Hoffnungen haben die Jugendlichen von heute an die Europäische Union. Reisefreiheit, Friede, intensiverer Austausch, gemeinsame Sprachkurse, saubere Energie waren nur einige der Nennungen, die zur Diskussion eingeworfen wurden. „Wir wollen mit unseren Workshop über einen Teil unserer Geschichte hier direkt an der Grenze aufklären“, so Christoph Mayer, „heutzutage ist Vieles selbstverständlich, das war nicht immer so. Es freut uns natürlich sehr, mit so motivierten SchülerInnen zu arbeiten.“ Die Workshop-Reihe wird in den Monaten April bis Juni in den Bezirken Waidhofen/Thaya, Gmünd und Krems fortgesetzt.